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KFZ Glossar: Was ist eine Zündkerze?

Zündkerze
Definition von Zündkerze: Bei Benzinmotoren ist zur Zündung des Benzin-Luft-Gemisches, dessen Explosionsdruck den Motor antreibt, ein Bauteil nötig, das einen Funken produziert. Da sich durch diese Funkenbildung das Bauteil aber zwangsläufig abnutzt, kann es nicht fest in den Motor integriert werden, sondern muss als Verschleißteil auswechselbar sein. Diese Funktion übernimmt die Zündkerze. Der Funke springt zwischen einer oder mehreren "Masseelektroden", die am Gewinde befestigt sind, und der im Inneren sichtbaren "Mittelelektrode" über. Durch die hohe Temperatur im Brennraum des Zylinders reinigt sich die Zündkerze von selbst von den anfallenden Verbrennungsrückständen. Es ist wichtig, ein Zündkerze mit den korrekten Wärmewerten einzusetzen. Diese ist dem Betriebshandbuch zu entnehmen. Ebenfalls muss bei der traditionellen Zündkerze der Elektrodenabstand gemäß den Fahrzeugvorgaben mittels einer Blattlehre eingestellt werden. Beim Eindrehen dringend darauf achten, das Gewinde nicht "schief" einzudrehen, da dies ausgedehnte Reparaturarbeiten nach sich zieht. Außerdem darf die Zündkerze nicht zu fest eingedreht werden, da hier der Zylinderkopf bei Ausdehnung des Materials durch die Erwärmung Schaden nehmen kann. Die Farbe der Elektrode einer benutzten Zündkerze sollte hellbraun sein. Hellgrau bis weiß bedeutet ein zu mageres Gemisch, schwarz bzw. verrußt ein zu fettes Gemisch.

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